Sauna a skóra. Co naprawdę dzieje się z cerą podczas regularnego saunowania?

Sauna und Haut. Was passiert wirklich mit dem Teint bei regelmäßigem Saunieren?

Seit Jahren wird behauptet, dass Saunabesuche das Hautbild verbessern. Man muss nur den Begriff Sauna und Teint in eine Suchmaschine eingeben, um Hunderte von Artikeln zu finden, die eine Porenreinigung, Akne-Reduzierung, Glättung von Falten oder einen spektakulären Verjüngungseffekt versprechen.

Klingt verlockend.

Die Frage ist nur, wie viele dieser Versprechen tatsächlich in der Hautphysiologie bestätigt werden.

Als Kosmetologen stoßen wir sehr oft auf zwei extreme Meinungen. Die einen sind überzeugt, dass die Sauna die meisten Hautprobleme lösen wird. Die anderen glauben, dass hohe Temperaturen der Haut ausschließlich schaden.

Die Wahrheit liegt, wie so oft, irgendwo in der Mitte.

Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers. Sie ist nicht nur eine äußere Hülle, die vor der Welt schützt. Sie ist an der Temperaturregulierung beteiligt, ist für die Wahrnehmung von Reizen verantwortlich, nimmt an Immunprozessen teil und reagiert jeden Tag unaufhörlich auf wechselnde Umgebungsbedingungen.

Die hohen Temperaturen in der Sauna sind ein einzigartiger Reiz für sie. Nicht, weil sie magisch wirken, sondern weil sie eine Reihe natürlicher Abwehrmechanismen in Gang setzen.

Diese Mechanismen sind es, die dazu führen, dass viele Menschen nach dem Saunagang einen strahlenderen Teint, eine gesunde Farbe und ein charakteristisches Gefühl der Frische bemerken.

Warum sieht die Haut nach der Sauna anders aus?

Das ist keine Illusion.

Unter dem Einfluss hoher Temperaturen erweitern sich die feinen Blutgefäße in der Haut. Dadurch erhöht sich der Blutfluss und damit auch der Sauerstoff- und Nährstofftransport.

Dieses Phänomen wird als Erweiterung der Mikrozirkulationsgefäße bezeichnet.

Den Effekt sehen wir fast sofort. Das Gesicht wird leicht gerötet, die Haut wirkt ausgeruhter und besser mit Sauerstoff versorgt. Dies ist kein kosmetischer Effekt, sondern eine natürliche Reaktion des Körpers auf den Temperaturanstieg.

Nach dem Saunagang normalisiert sich die Mikrozirkulation allmählich wieder, doch die regelmäßige Anregung des Kreislaufs ist einer der Gründe, warum Saunagänger ihren Teint oft als frischer und strahlender beschreiben.

Schwitzen bedeutet keine Entgiftung

Das ist einer der am häufigsten wiederholten Mythen.

Jahrelang konnte man lesen, dass der Körper beim Saunieren Giftstoffe über die Haut ausscheidet.

Aus physiologischer Sicht sieht das anders aus.

Für die Ausscheidung der meisten Stoffwechselprodukte sind hauptsächlich Leber und Nieren verantwortlich. Schweiß besteht hauptsächlich aus Wasser und geringen Mengen an Elektrolyten.

Bedeutet das, dass Schwitzen für die Haut bedeutungslos ist?

Im Gegenteil.

Schweiß hilft, überschüssigen Talg, feine Verunreinigungen und Kosmetikreste, die in den Haarfollikelöffnungen verbleiben könnten, von der Hautoberfläche zu entfernen. Dies ist jedoch kein Prozess der Körperentgiftung, sondern eine natürliche Reinigung der Hautoberfläche.

Das ist ein subtiler, aber sehr wichtiger Unterschied.

Sauna und Akne. Hilft hohe Temperatur?

Diese Frage taucht sehr oft bei Kosmetologen und Dermatologen auf.

Die Antwort ist nicht eindeutig.

Wenn wir von gesunder Haut oder Haut mit einer Neigung zu Mitessern sprechen, kann regelmäßiges Saunieren die tägliche Pflege unterstützen. Die gereinigte Haut nimmt Wirkstoffe aus Kosmetika leichter auf, und die verbesserte Mikrozirkulation wirkt sich positiv auf ihren Allgemeinzustand aus.

Die Situation ist anders bei aktiver entzündlicher Akne.

Hohe Temperaturen können Rötungen verstärken und bei Personen mit starker Entzündung größere Beschwerden verursachen. In solchen Fällen sollte die Entscheidung für Saunabesuche am besten mit einem Dermatologen besprochen werden.

Daher kann man nicht sagen, dass Sauna Akne heilt.

Sie kann eine wertvolle Ergänzung der Pflege sein, aber sie ersetzt niemals eine richtig ausgewählte Therapie.

Warum wirken Kosmetika nach der Sauna oft besser?

Dieses Phänomen ist Kosmetologen gut bekannt.

Nach dem Saunagang ist die Haut besser durchblutet, weicher und auf die Pflege vorbereitet.

Deshalb beginnen viele SPA-Behandlungen mit dem Aufwärmen des Körpers.

Das bedeutet nicht, dass Kosmetika plötzlich alle Hautschichten durchdringen. Es bedeutet jedoch, dass eine gut gereinigte und ausreichend mit Feuchtigkeit versorgte Haut wesentlich besser auf die tägliche Pflege reagiert.

Deshalb sollte man nach der Sauna eine sanfte Feuchtigkeitscreme oder Präparate zur Unterstützung des Wiederaufbaus der Hydrolipidbarriere verwenden.

Und was ist mit Falten?

Auch hier ist gesunder Menschenverstand gefragt.

Sauna hält den Alterungsprozess nicht auf.

Sie wird die Kollagenproduktion nicht plötzlich so stark anregen, dass Falten verschwinden.

Sie kann jedoch das Hautbild durch bessere Durchblutung, ausreichende Feuchtigkeit und die Unterstützung natürlicher Regenerationsprozesse der Epidermis verbessern.

In der Praxis stellen viele Menschen fest, dass der Teint ausgeruhter und strahlender wirkt. Nicht, weil er jünger geworden ist, sondern weil er besser genährt und hydriert ist.

Der größte Fehler nach dem Saunabesuch

Die meisten Menschen konzentrieren sich auf den Saunagang selbst.

Dabei ist das, was danach passiert, für die Haut genauso wichtig.

Nach dem gründlichen Abkühlen des Körpers sollte man das Gesicht sanft reinigen und feuchtigkeitsspendende Kosmetika auftragen. Hohe Temperaturen können den vorübergehenden Wasserverlust der Epidermis erhöhen, daher ist der Wiederaufbau eines angemessenen Feuchtigkeitsniveaus äußerst wichtig.

Auch die innere Hydration des Körpers ist von Bedeutung. Selbst die beste Creme ersetzt nicht ein Glas Wasser, das nach einem intensiven Saunagang getrunken wird.

Gesunde Haut liebt Regelmäßigkeit

Der größte Fehler ist es, nach einem einzigen Besuch spektakuläre Effekte zu erwarten.

Die Haut reagiert, ähnlich wie der gesamte Organismus, am besten auf regelmäßige, aber vernünftige Reize.

Zwei oder drei Sitzungen pro Woche in Kombination mit der richtigen Pflege, Sonnenschutz, Schlaf und einer gesunden Ernährung bringen wesentlich mehr Vorteile als sporadische, sehr lange Saunabesuche.

Schöne Haut beginnt viel tiefer als in der Kosmetiktasche

Wenn man die Haut nur durch die Brille von Cremes und Seren betrachtet, vergisst man leicht, dass sie ein Spiegel dessen ist, was im Inneren des Körpers geschieht.

Schlaf, Ernährung, Stresslevel, körperliche Aktivität, Hydration und Regeneration haben einen enormen Einfluss auf ihr Aussehen.

Sauna ist kein Wundermittel für einen idealen Teint.

Sie kann jedoch zu einem Element des Lebensstils werden, der der Gesundheit des gesamten Organismus zugute kommt. Und wenn der Organismus richtig funktioniert, ist das sehr oft auch auf der Haut sichtbar.

Deshalb sprechen Menschen, die regelmäßig in die Sauna gehen, selten über Falten oder Poren. Viel öfter sagen sie einfach, dass ihre Haut gesünder aussieht.

Und vielleicht ist genau das der größte Vorteil des regelmäßigen Saunierens.

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